Für brasilianische Jiu-Jitsu-Clubs, No-Gi-Teams und Fightwear-Marken sind Rashguards ein gängiges Trainingsgerät.
Im Vergleich zu einem BJJ-Gi hat ein Rashguard andere Anpassungsprioritäten. Es hängt mehr von der Stoffdehnung, der Passform, dem Sublimationsdruck, der Nahtkonstruktion und der Kombination mit No-Gi-Shorts ab.
Langarm oder Kurzarm
Rashguards werden üblicherweise in Lang- und Kurzarmausführungen hergestellt.
Lange Ärmel bieten mehr Armschutz und eignen sich für Sportler, die beim Grappling-Training mehr Hautschutz wünschen.
Kurze Ärmel fühlen sich leichter an, ermöglichen mehr Bewegungsfreiheit und eignen sich auch für heißes Wetter oder häufiges Training.
Einige Vereine verwenden das gleiche Design sowohl für die Langarm- als auch für die Kurzarmversion. Dies trägt dazu bei, dass das Team einheitlich aussieht, und bietet den Mitgliedern gleichzeitig mehr Optionen.
Stoff und Passform
BJJ-Rashguards werden normalerweise aus Polyester-Spandex- oder Nylon-Spandex-Stoffen hergestellt. Der Stoff muss gut dehnbar, regenerierend, feuchtigkeitstransportierend und eng anliegend sein. Abhängig von den Projektanforderungen können auch unterschiedliche Stoffgewichte ausgewählt werden.
Wenn der Stoff zu dünn ist, fehlt ihm nach längerer Dehnung möglicherweise der Halt.
Wenn der Stoff zu dick ist, kann dies die Atmungsaktivität und den Komfort beeinträchtigen.
Wenn die Passform zu locker ist, kann sich der Rashguard während des Trainings bewegen.
Wenn die Passform zu eng ist, kann dies die Bewegung und den Tragekomfort beeinträchtigen.
In der Stichprobenphase ist es wichtig, nicht nur die Größe zu prüfen. Auch Kragen, Ärmellänge, Saum, Körperpassform und Gesamtbewegung sollten überprüft werden.
Sublimationsdruckdesign
Individuelle Rashguards verwenden normalerweise den Sublimationsdruck.
Diese Methode eignet sich für großflächige Grafiken, Farbverläufe, Vereinslogos, Sponsorenlogos und vollständige Artwork-Designs. Das Design wird zuerst auf den Stoff gedruckt, dann wird der Stoff zugeschnitten und genäht.
Aus diesem Grund sollten Vorderteil, Rückenteil, Ärmel, Schultern, Seitenteile und Kragenbereich im Voraus geplant werden.
Wenn das Bildmaterial Nahtbereiche kreuzt, muss auch die Ausrichtung berücksichtigt werden. Farben, Linien, Logogröße und Textplatzierung sollten alle in der Mockup- und Musterphase bestätigt werden.
Der Sublimationsdruck hängt stark von der Originalvorlagedatei ab. Je klarer die Bilddatei ist, desto klarer wird normalerweise das endgültige Druckergebnis sein.
Passend zu No-Gi-Shorts
Viele Clubs fertigen bei der individuellen Anpassung ihrer Rashguards auch No-Gi-Shorts an.
Wenn der Rashguard und die Shorts die gleichen Farben, Linien, Logos und den gleichen Gesamtstil verwenden, sieht das vollständige No-Gi-Trainingsset vollständiger aus.
Dies eignet sich für Vereinsuniformen, Wettbewerbsteams, Mitgliederverkäufe und Private-Label-Projekte.
Während der Designphase ist es hilfreich zu bestätigen, ob der Rashguard und die Shorts als passendes Set entworfen werden müssen. Dies hilft, spätere separate Anpassungen der Farben und grafischen Proportionen zu vermeiden.
Probenbestätigung
Ein Muster ist ein wichtiger Schritt bei der Herstellung maßgeschneiderter Rashguards.
Zu den zu bestätigenden Details gehören:
Stoffgefühl
Dehnbarkeit und Erholung
Kragen- und Ärmelöffnungen
Körperliche Passform
Ärmellänge und Körperlänge
Saumstabilität
Druckfarben
Logoplatzierung
Nahtkonstruktion
Passender Effekt zu Shorts
Nachdem die Probe bestätigt wurde, kann die Serienproduktion mit größerer Zuversicht voranschreiten.
Ein für den Langzeitgebrauch geeignetes Design ist wichtiger
Ein guter maßgeschneiderter BJJ-Rashguard sollte während des Trainings bequem, stabil und klar erkennbar bleiben.
Für Clubs muss das Design nicht kompliziert sein. Wichtiger für den dauerhaften Einsatz sind klare Farben, passende Logo-Platzierung, stabiler Sitz und trainingsgerechter Stoff.
Wenn der Rashguard und die No-Gi-Shorts als komplettes Set konzipiert werden können, kann dies dem Verein auch dabei helfen, ein einheitlicheres No-Gi-Trainingsausrüstungssystem aufzubauen.
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