Individuelle Rashguards und No-Gi-Shorts müssen vor dem Druck sorgfältig geplant werden. Druckdateien, Logo-Platzierung, Farben, Passform und Musterfreigabe bestimmen, wie das fertige Produkt aussieht und sich im Training verhält.
Wo soll das Logo platziert werden?
Wie sollen die Farben zusammenpassen?
Wird das Motiv klar dargestellt?
Das ist alles wichtig.
Aber bevor die Produktion beginnt, taucht oft eine Frage auf:
Sind die Logos nur aufgeklebt? Werden sie sich nach ein paar Wäschen ablösen, reißen oder abblättern?
Dies ist ein ganz normales Problem. Auf vielen regulären Sportbekleidungsprodukten werden Logos heißgepresst oder auf die Oberfläche aufgebracht. Auf den ersten Blick sehen sie vielleicht gut aus, aber nach mehrmaligem Tragen und Waschen können sich die Kanten ablösen und der Aufdruck kann sich langsam lösen.
Rashguards und No-Gi-Shorts werden normalerweise mit Sublimationsdruck hergestellt.
Einfach ausgedrückt: Das Kunstwerk bleibt nicht auf dem Stoff kleben. Es wird während der Produktion in den Stoff eingedruckt.
Damit es sich nach ein paar Wäschen nicht an den Rändern ablöst wie ein normales, hitzegepresstes Logo.
Aus diesem Grund sind Designdateien und Druckplatzierung auch sehr wichtig, bevor maßgeschneiderte Rashguards und No-Gi-Shorts hergestellt werden.
Klare Designdateien sind wichtig
Der Sublimationsdruck überträgt das Kunstwerk direkt auf den Stoff, daher kommt es auf die Qualität der Originaldatei an.
Logos, Text und Grafiken werden am besten als Vektordateien wie AI, PDF oder EPS bereitgestellt.
Wenn es sich bei der Datei nur um ein PNG, einen Screenshot oder ein kleines Bild mit niedriger Auflösung handelt, können die Ränder beim Vergrößern unscharf werden und die endgültige Druckqualität kann beeinträchtigt werden.
Dies ist besonders wichtig für Markenlogos, Sponsorenlogos, kleine Texte und detaillierte Grafiken. Je klarer die Datei, desto stabiler wird das Endergebnis sein.
Farben sollten zuerst bestätigt werden
Farben auf einem Computerbildschirm sehen möglicherweise nicht genau gleich aus, wenn sie auf Stoff gedruckt werden.
Unterschiedliche Stoffe, Grundfarben und Produktionschargen können zu geringfügigen Farbunterschieden führen.
Wenn es also auf Farbgenauigkeit ankommt, z. B. bei Markenfarben, Teamfarben oder Sponsorenlogos, ist es besser, dies während der Musterphase zu bestätigen.
Eine Probe ist kein unnötiger Schritt. Es hilft Ihnen, die tatsächliche Farbe und das Gesamtbild zu sehen, bevor Sie mit der Serienproduktion beginnen.
Rashguards dehnen sich beim Tragen
Rashguards bestehen aus Stretchmaterial, sodass sich das Kleidungsstück beim Tragen dehnt.
Beim Entwerfen des Kunstwerks ist es wichtig, das Design nicht nur anhand des flachen Layouts zu beurteilen.
Einige Kunstwerke sehen möglicherweise gut aus, wenn sie flach ausgelegt werden, aber nach dem Dehnen auf dem Körper können sie verzerrt werden oder der Text könnte weniger klar sein.
Bereiche wie Brust, Schultern, Ärmel und Seitenteile müssen alle sorgfältig berücksichtigt werden.
Wenn sich ein Logo zu nah am Rand befindet oder die Linien zu dünn sind, ist das endgültige Erscheinungsbild möglicherweise nicht so stabil wie die Designdatei.
No-Gi-Shorts haben ihre eigene Struktur
No-Gi-Shorts unterscheiden sich von Rashguards.
Shorts umfassen Bereiche wie den Bund, die Beineinsätze, die Seiteneinsätze, den Schritt, die Seitenschlitze, den Klettverschluss und die Kordelzüge.
Logos und Grafiken sollten nicht willkürlich platziert werden. Vermeiden Sie besser Nähte, Faltstellen und Zonen mit hoher Reibung.
Einige Designs funktionieren besser auf der Außenseite des Beins.
Manche funktionieren besser als kleines Logo auf der Vorderseite.
Manche eignen sich besser für vollständige Sublimationsgrafiken.
Diese Details müssen zusammen mit dem Shorts-Muster und der Produktionsstruktur berücksichtigt werden.
Einfache Logos und vollständige Sublimation sind nicht dasselbe
Manche Kunden benötigen nur Logos auf der Brust, an den Ärmeln oder am Hosenbein.
Andere wünschen sich eine vollständige Sublimation, bei der der gesamte Rashguard oder die Shorts mit Kunstwerken bedeckt sind.
Dies sind zwei verschiedene Arten der Sonderanfertigung.
Eine einfache Logoplatzierung eignet sich gut für saubere Akademieuniformen.
Vollständige Sublimation eignet sich besser für Markenkollektionen, Wettkampfausrüstung, spezielle Designveröffentlichungen oder Produkte, die eine stärkere visuelle Wirkung erfordern.
Unterschiedliche Designtypen können sich auf Muster, Produktionsdateien, Grafiklayout und Endpreise auswirken.
Die Mustergenehmigung ist wichtig
Vor der Serienproduktion empfehlen wir in der Regel zunächst die Anfertigung eines Musters.
Ein Beispiel hilft zu bestätigen:
Stoffgefühl
Farbergebnis
Logoplatzierung
Bildgröße
Passform
Gesamteffekt des Designs
Sobald die Probe genehmigt ist, kann die Serienproduktion mit größerer Zuversicht voranschreiten.
Maßgeschneiderte Produktion von No-Gi-Ausrüstung
Rashguards und No-Gi-Shorts sehen vielleicht einfacher aus als Gis, aber vor der individuellen Produktion müssen noch viele Details bestätigt werden.
Die Art und Weise, wie das Logo gedruckt wird, wie das Bildmaterial platziert wird, wie die Farben gesteuert werden und wie das Design beim Tragen aussieht, kann sich auf das Endprodukt auswirken.
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